Biographie

Zoltán Pad (1980) studierte Chordirigieren mit Péter Erdei in Budapest, dann verbrachte er dabei dank eines DAAD-Stipendiums ein akademisches Jahr in der Klasse von Michael Gläser in München. Er leitete die Chöre der Zentralen Musikakademie in Peking im Jahre 2008. Zwischen 2009 und 2014 war er Chefdirigent des Debrecen Kodály Chores, seit 2014 ist er Chef des Ungarischen Rundfunkchores.

Im März 2018 Zoltán hat in Stuttgart mit dem SWR Vokalensemble gearbeitet.

Im July 2017 Zoltán war musikalischer Leiter des World Youth Choirs, im Juni 2017 war er Gastdirigent beim Polnischen Rundfunkchor.

Im Juli 2016 war er als chorus master des Ungarischen Rundfunkchores an der Salzburger Festspiele tätig, wo das neue Oratorium von Péter Eötvös uraufgeführt war. Bei der Vorstellung des Werkes „Halleluja” trat als Partner des Chores die Wiener Philharmoniker auf, Dirigent: Daniel Harding. Das Oratorium ist in November in Wien und in Budapest unter der Leitung von Péter Eötvös aufgeführt worden.

Als Chef des Ungarischen Rundfunkchores wurden von ihm schon zahlreiche Konzerte, viele a cappella Uraufführungen dargestellt, darüber hinaus wurden die meisten Werke für den Ungarischen Rundfunk zugleich durch eine Studioaufnahme festgesetzt.

In den vergangenen Jahren ergab sich für ihn als chorus master mehrmals die Möglichkeit, mit herausragenden Dirigenten und Ensembles zusammenzuwirken wie Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker, Daniel Harding, Péter Eötvös und die Wiener Philharmoniker, Helmuth Rilling, Pier Giorgio Morandi, Ennio Morricone, Zoltán Kocsis, Tamás Vásáry, György Vashegyi, Gergely Kesselyák, Iván Fischer, Ádám Fischer, Martin Haselböck, Florian Helgath, Howard Arman.

Er ist zugleich auch ein gern gesehener Gast bei vielen Orchester: er dirigiert vor allem oratorischen Werken, wie es auch die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Ungarischen Rundfunks, der Kodály Philharmoniker, dem Győr Philharmonisches Orchester, dem Orchester der Staatsphilharmoniker von Oradea, und dem Symphonieorchester Alba Regia beweist.

Zwischen 2009 und 2014 war er als Chefdirigent des Debrecen Kodály Chores tätig: unter seiner Leitung gab der Chor mehr als 130 Konzerte, und er hat ihm überdies weitere 131 Programme einstudiert.

Er dirigierte die ungarische Uraufführung von Konzert für Chor von Alfred Schnittke,Vigiliavon Rautavaara, und Der versiegelte Engel (Zapechatlennyi angel) von Rodion Schtschedrin. In Ungarn wurde auch das Oratorium von Benjamin Britten, The Company of Heaven von ihm und seinem Chor uraufgeführt.
Im Dezember 2012 erhielt der Kodály-Chor unter seiner Leitung den Prima-Preis.

2012 arbeitete er bei der ersten Operaufführung der Geschichte von Katar als chorus master des aus dem Kodály Chor und dem Chor der Ungarischen Staatsoper bestehenden Ensembles.

2011 erwarb er den Doktorgrad in darstellender Kunst (DLA) mit summa cum laude, Titel des Dissertations ist: Die „Passion” von Dietrich Buxtehude.

Im März 2007 gewann er den Publikumspreis und einen Spezialpreis beim 4. Europa Cantat Internationalen Wettbewerb für junge Dirigenten.

Er unterrichtet Chordirigieren seit 2005 bis heute am Kodály Institut der Liszt-Akademie.

Zoltán leitet Workshops und Meisterkurse für Chören und Dirigenten weltweit, er arbeitet gerne auch mit Jugendchören.
Er ist ein gern gesehener Gast als Jurymitglied an internationalen Chor- und Dirigierwettbewerben.

2009-2014 war er Mitglied des künstlerischen Beirats des Béla Bartók Internationalen Chorwettbewerbs in Debrecen – in 2013-14 Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs.

Im März 2018 hat er den Franz-Liszt-Preis erhalten.